Jung Crossmedia   formersuite

 

Mit dem Rechtschreibprüfmodul der formerSuite finden wir die Rechtschreibfehler in Ihren Publikationen

18.08.2018  

Die Verschlankung der Produktionsprozesse, die Einsparung von Korrekturläufen und die Optimierung der Abläufe hat gewiss einen entscheidenden Anteil daran, dass in sehr vielen Büchern und Zeitschriften vermehrt Tippfehler durchrutschen. Dies wurde uns vor zwei Jahren immer deutlicher bewusst und so entstand die Motivation für die Entwicklung des Rechtschreibmoduls für die formerSuite.

Die Prüfung erfolgt mit einem Rechtschreibalgorithmus unter Einbezug unseres ständig wachsenden Wörterbuchs mit mittlerweile mehr als 700.000 Wörtern. Alle als falsch und unbekannt erkannten Wörter werden aufgelistet und entweder als Fehler markiert oder als korrektes Wort in unsere Datenbank aufgenommen. Die Prüfung kann in unserem XML-first-Workflow in den XML-Daten erfolgen, sie ist allerdings auch in den Word-Quelldaten oder im Druck-PDF durchführbar. Die Rechtschreibfehler werden dann in Word im Änderungsverfolgungs-Modus oder im PDF mit PDF-Kommentaren markiert, so dass sie vom Benutzer leicht und komfortabel aufzufinden sind.

Jung Crossmedia übernimmt auch die Prüfung von Word-Dokumenten, die nicht bei uns gesetzt werden sollen oder von PDF-Dokumenten, die nicht von uns erstellt wurden.

Das Modul kann selbstverständlich auch für die Onlinenutzung durch den Verlag freigeschaltet werden.

Das neue Silbentrennmodul sorgt für bessere Lesbarkeit von Texten durch sinnvolle, den Lesefluss unterstützende Silbentrennungen

06.06.2018  

Insbesondere bei Fachbüchern kommen die Silbentrennprogramme der Satz- und DTP-Programme an ihre Grenzen. Mit dem Silbentrennmodul der formerSuite haben wir eine Lösung für bessere und den Lesefluss unterstützende Silbentrennungen in Fachbüchern.

Zuerst werden alle Silbentrennungen eines Werkes automatisiert aus der XML-Satzdatei ausgelesen. Dann werden falsche und unschöne Trennungen korrigiert und in die Datenbank für das Ausnahmewortlexikon zurückgeschrieben.

Im Vorfeld der Satzherstellung ist es auch möglich, eine Wordliste einzulesen und die zu erwartenden Trennungen zurückzuerhalten. Schon vor dem Erstumbruch können Trennfugen gesetzt und in die Datenbank zurückgeschrieben werden. Auch Word-Dateien können eingelesen und alle noch nicht in der Datenbank stehenden Wörter mit ihren Trennfugen ausgegeben werden. Auf diese Weise können bereits vor dem ersten Satzumbruch unschöne oder falsche Trennungen korrigiert und in die Datenbank zurückgeschrieben werden.

Neben dem Silbentrennalgorithmus des Satzprogramms steht ein in der Datenbank gepflegtes Ausnahmewortlexikon zur Verfügung. Aktuell sind dort mehr als 610.000 Einträge verzeichnet, die zudem täglich anwachsen.

 

Hier einige Beispiele von Vorher-/Nachher-Trennungen

Rein-investitionsrücklage → Re-investitionsrücklage

Soller-trag → Soll-ertrag

Gehe-getiere → Gehege-tiere

Richterpo-sitionen → Richter-positionen

Müller-zeugung → Müll-erzeugung

Beimen-gestoffen → Beimenge-stoffen

Erbeser-bin → Erbes-erbin

Kulturguter-bes → Kulturgut-erbes

Malerin-nung → Maler-innung

Niedriger-tragspolitik → Niedrig-ertragspolitik

preiser-höhten → preis-erhöhten

Stiefen-keln → Stief-enkeln

mitti-tuliert → mit-tituliert

Sondergewinner-mittlung → Sondergewinn-ermittlung

Mit mehr als 1000 automatisierten Umbruchvarianten pro Kapitel Hurenkinder, Schusterjungen und Spitzkolumnen vermeiden und damit die Werksatzqualität für Belletristik deutlich verbessern

11.04.2018  

Alle auf dem Markt befindlichen Satz- und DTP-Programme vermeiden Hurenkinder und Schusterjungen dadurch, dass sie einfach auf der entsprechenden Seite eine Zeile weglassen oder eine Zeile hinzufügen. Spitzkolumnen können überhaupt nicht vermieden werden. Diese typografischen Fehler müssen dann manuell über Veränderungen der Satzeinstellungen oder durch geringfügige Inhaltsänderungen beseitigt werden. Aufgrund dieser technischen Limitierungen akzeptieren fast alle Verlage mittlerweile Schusterjungen.

Mit dem neuen Rückumbruchmodul des bookformers werden schon beim ersten automatischen Umbruch Hurenkinder, Schusterjungen und Spitzkolumnen durch mehr als 1000 Umbruchvarianten pro Kapitel so weit als möglich vermieden. 

Der nachträgliche Überarbeitungsaufwand wird dadurch deutlich reduziert und die Satzqualität schon im ersten Umbruch deutlich besser. Die Praxis hat gezeigt, dass vollautomatische Hurenkindbeseitigungen von über 90% und Schusterjungenbeseitigungen von über 50% möglich sind.

Bei den Spitzkolumnen kann die Zeilenanzahl vorgegeben werden, auf die der bookformer die Ausgangsseite bringen soll. Hier können auch über 1000 Umbruchvarianten pro Kapitel manchmal nichts ausrichten. Dennoch erreichen wir auch hier gute Ergebnisse und können manche unschöne Ausgangsseite vermeiden und nebenbei auch noch helfen, den Umfang zu reduzieren.

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